
Partnergemeinden Goldenstedt, Bosc-le-Hard und Clères festigen bei Begegnung ihre Freundschaft
Mit einem lachenden und einem weinenden Auge haben sich am Sonntagmorgen (21.05.) die Teilnehmerinnen und Teilnehmer am deutsch-französischen Freundschaftstreffen auf dem Parkplatz bei der Goldenstedter Marienschule voneinander verabschiedet: Lachend, weil in den drei zurückliegenden Tagen bei gemeinsamen Unternehmungen die bestehenden Freundschaften vertieft und einige neue geknüpft wurde; weinend, weil es wieder einmal hieß, voneinander Abschied zu nehmen. Und natürlich versprach man gegenseitig, sich spätestens im nächsten Jahr in Bosc-le-Hard und Clères wiederzusehen.
Am Abend zuvor hatten die Goldenstedter mit ihren französischen Freunden im Saal Grimm gefeiert. Zu den besonderen Momenten gehörte ein Auftritt des Chores „Gospel United“, der Teile aus seinem aktuellen Programm präsentierte. In ihren Festreden betonten die Bürgermeister Alfred Kuhlmann, Philippe Peckre (stv. Bürgermeister aus Bosc-le-Hard) und Nathalie Thierry (Bürgermeisterin aus Clères) die Notwendigkeit von Frieden zwischen den Völkern Europas und der Welt angesichts des Krieges in der Ukraine. Die Vorsitzenden der beiden Partnerschaftskomitees, Rita Gelhaus und Brigitte Bourgeaux, hielten zur Freude der Gäste ihre Ansprache erstmals gemeinsam. Beide äußerten sich sehr zufrieden darüber, dass es sowohl auf deutscher als auch auf französischer Seite neue Familien und eine Reihe von Jugendlichen gebe, die die Partnerschaft auch in Zukunft mit Leben füllen werden.
Im Laufe des Abends wurden von beiden Seiten Gastgeschenke ausgetauscht. Besonders gewürdigt wurde das mehr als 30 Jahre andauernde Engagement von Evelyne Outurquin, Dolmetscherin von Beginn an und bis Anfang dieses Jahres Präsidentin des Partnerschaftskomitees. Mit einem besonderen Präsent ehrte Vorsitzende Rita Gelhaus ihre Vorstandskollegin, Schriftführerin Renate Böger. „Wann immer es etwas vorzubereiten gibt, wenn Teig für die Crèpes am Stand des Vereins Salut Normandie angerührt werden muss, wenn Geschenke besorgt oder ein Restaurant für den Tagesausflug organisiert werden müssen: Immer ist Renate zur Stelle“, so Gelhaus.
Am Donnerstagabend (Christi Himmelfahrt) waren die 31 Gäste aus den Partnergemeinden im Goldenstedter Rathaus empfangen worden. Zur Begrüßung hatte der Verein „Salut Normandie“ kleine Snacks vorbereitet, mit denen sich die Franzosen nach der mehr als zehnstündigen Fahrt stärken konnten, und Getränke angeboten, um auf das Wiedersehen anzustoßen. Auch Alfred Kuhlmann, der im vergangenen Jahr erstmals in seiner Funktion als Bürgermeister in die Normandie gefahren war, hieß die Gäste willkommen. Brigitte Bourgeaux, die neue Präsidentin des französischen Partnerschaftskomitees, dankte für den herzlichen Empfang. Es sei ein besonderer Moment, dass „nach mehr als 30 Jahren nicht mehr meine Vorgängerin Evelyne Outurquin vor Euch steht“, betonte sie.
Am Freitag stand ein Tagesausflug nach Worpswede an. Während der Führungen in Deutsch und Französisch erfuhren die Goldenstedter und ihre Gäste viel über die Künstlerkolonie im Teufelsmoor. Das gemeinsame Mittagessen wurde im Restaurant im Worpsweder Bahnhof eingenommen. Das Empfangsgebäude war 1910 von Heinrich Vogeler im Jugendstil entworfen und gebaut worden, sowohl das Gebäude, als auch die gesamte Inneneinrichtung mit Möbeln, Kunstwerken und Malereien. Im Jahre 1978 wurde der Bahnhof Worpswede grundlegend renoviert und in seinen Ursprungszustand zurückversetzt.
Text und Foto: Gerhard Lauer

Im Notfall zählt jede Sekunde. Notfallkarte und auch Notfalldose helfen bei der Erstversorgung durch den Ersthelfer und Rettungsdienst. Eine sinnvolle Ergänzung der gesundheitlichen Absicherung ist die Vorsorgemappe.
1. Notfallkarte fürs Portemonnaie: Mit der Notfallkarte hat man immer wichtige medizinische Daten für den Ersthelfer und Rettungsdienst dabei. Somit kann für Menschen jeden Alters frühzeitig eine schnelle und effiziente Versorgung eingeleitet werden.
2. Notfalldose: Auf dem inne liegenden Notfall-Infoblatt stehen aktuelle Angaben zu Gesundheitszustand, Allergien, Medikamentenplan, Kontaktpersonen etc. Die Notfalldose wird zuhause aufbewahrt und gibt dem Rettungsdienst wichtige Informationen im Notfall.
3. Vorsorgemappe: Mit der Vorsorgemappe sind Sie und Ihre Angehörigen, Freunde und Bekannte auf einen medizinischen Notfall gut vorbereitet. In der Vorsorgemappe sind z. B. Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung sowie Informationen zu Nachlassangelegenheiten enthalten.
Frau Petra Schmidt vom Seniorenstützpunkt des Landkreises Vechta kommt am Donnerstag, 01.06.2023 um 15.00 Uhr ins Mehrgenerationenhaus Goldenstedt, Brunkhorststraße 16d, und wird über die Notfallkarte, Notfalldose und Vorsorgemappe informieren.
Eingeladen sind alle Interessierten. Eine Anmeldung im Mehrgenerationenbüro (Tel.: 04444 204300 oder 01520-7869361, E-Mail: mgh@goldenstedt.de) ist erforderlich.
Am Ende der Veranstaltung bedankte sich der KAG-Vorsitzender der LEB Vechta- Cloppenburg Martin Roberg (re) beim Referenten Andreas Brinker (li) und wies auf die nächsten Termine der Veranstaltungsreihe am 06.06.und 13.06.2023 in Lüsche hin. Foto: LEB
Veranstaltung zum Thema "Resilienz" wurde gut angenommen - Weitere Termine am 06.06. und 13.06.2023
In der vergangenen Woche fand im Gasthaus Evers in Lüsche eine weitere Veranstaltung zum Thema "Resilienz" statt. Veranstalter war die LEB Goldenstedt, die LEB KAG Vechta-Cloppenburg, das Landvolk und die Landfrauen Vechta und Cloppenburg.
Referent Andreas Brinker berichtete über konkrete Projekte aus seinem Tätigkeitsbereich, die zur Nachahmung anregten. Er berichtete über das Projekt „Dorfgespräch“, das in Zusammenarbeit mit der Uni Vechta durchgeführt wurde, über einfach umsetzbare Möglichkeiten zur Stärkung des ländlichen Raums, zur Förderung des gesellschaftlichen Zusammenlebens und zur Steigerung der Attraktivität der Dörfer. Anhand von Schlagwörtern wie „Bienen-Futter und Co“, „Tour de Buur“ und Kooperation bzw. Netzwerke stellte er Beispiele vor, wie gemeinsame Aktivitäten von unterschiedlichen Gruppierungen das Dorfleben stärken können. Dabei wurden sowohl positive Aspekte angesprochen als auch Schwierigkeiten, die bei der Umsetzung auftreten können. Den Zuhörern wurde eine positive Motivation mit auf den Weg gegeben, um evt. auftretende Probleme zu lösen. Ein guter Weg dorthin ist es, gemeinschaftlich Aktivitäten zu planen und umzusetzen. Der Einzelne allein kann nicht viel erreichen – das WIR gewinnt!
Die nächsten Termine der Vortragsreihe sind der 06.06. und 13.06.2023 zum Thema „Kommunikation und Rhetorik- Krisenbeschleuniger oder Kraftspender“ mit der Referentin Christiane Gaefke. Anmeldungen unter Martin.roberg@t-online.de, Anneliese. Moehlmann@gmail.com, Leb@hwh-goldenstedt.de.
Die Mitwirkenden beim plattdeutschen Lesewettbewerb stellten sich zum Gruppenfoto auf.
Siegreiche Schülerinnen und Schüler fahren im Juni nach Oldenburg.
Wer liest am besten auf Platt? Diese Frage wurde beim Kreisentscheid des plattdeutschen Lesewettbewerbs am vergangenen Donnerstag (11.05.) in der Huntetalschule in Goldenstedt gelöst. Denn dort wurden die Siegerinnen und Sieger der einzelnen Jahrgänge ermittelt, die sich dann am 02. Juni beim Oldenburg-Entscheid mit den Siegerinnen und Siegern aus den einzelnen Landkreisen des Oldenburger Landes messen werden.
Am Kreisentscheid teilnehmen konnten die besten Plattdeutsch-Leserinnen und Leser, die sich zuvor an ihren Schulen gegen ihre Klassenkameradinnen und Kameraden durchgesetzt hatten. Der plattdeutsche Lesewettbewerb findet alle zwei Jahre statt. Insgesamt fünf Siegerinnen und Sieger der Jahrgänge 3 bis 10 wurden in Goldenstedt ermittelt.
Die Gewinnerinnen und Gewinner sind:
Von links nach rechts: Alfred Kuhlmann, Eva-Maria Meyer, Elisabeth Wübbeler, Viyana Aka, Mia Suter, Liv-Marlen Lübberink, Swantje Schneiders, Jule Suter, Luca Elias Quasdorf., Alexandra Seidel, Inka Garling, Kurt Reinemann. (Es fehlen: Martin Meyer, Florian Lübberink, Frederik Vahrmann)
Das Mentoringkonzept zwischen Rat und Jugendparlament (JuPa) in Goldenstedt ist in die zweite Runde gegangen. Was war gut, was war nicht so gut, wollen wir weitermachen? Diese Fragen haben sich die Mentees aus dem JuPa und die MentorInnen aus dem Rat in einem gemeinsamen Treffen gestellt und beantwortet. Am schnellsten und einfachsten war tatsächlich die Frage beantwortet: Wollen wir weitermachen? „Alle Anwesenden waren einstimmig für eine zweite Runde“, berichtet Alexandra Seidel. Sie ist eine der Moderatorinnen und Mitglied der Arbeitsgruppe Goldenstedt 2030, die damals den Impuls zum Mentoringkonzept zwischen JuPa und Rat gab.
Die gemeinsame Reflexion hat ergeben, dass es zukünftig neben den Treffen im Tandem auch mehrere Treffen in der großen Runde - also mit allen Mentees und MentorInnen - geben soll. Eva-Maria Meyer und Sarah Becker von der Gemeindeverwaltung unterstützen organisatorisch das Mentoringkonzept.
Was ist in der zweiten Runde anders? Diesmal stellten sich die MentorInnen in großer Runde einmal persönlich vor. Danach konnten die JuPa-Mitglieder, die sich dafür interessierten, sich von einer Mentorin/einem Mentor begleiten zu lassen, „WunschmentorInnen“ nennen. Nachdem die Verwaltung die Tandems, die zum Teil auch aus Trios bestehen, zusammengeführt hatten, wurden bereits zwei Veranstaltungen in großer Runde organisiert.
Im ersten Treffen stellten die MentorInnen u. a. die Fachausschüsse des Rates vor, in denen sie mitarbeiten, und erzählten etwas über ihre Arbeit als Mitglieder des Goldenstedter Gemeinderates. Neben Alexandra Seidel als Finanzausschussvorsitzende stellten sich auch die stellvertretenden Bürgermeister Martin Meyer und Elisabeth Wübbeler zum zweiten Mal als MentorIn zur Verfügung. Kurt Reinemann ist ebenfalls zum zweiten Mal als Mentor dabei und berichtete aus seiner langjährigen Erfahrung als Ratsherr sowie als Schwerbehindertenbeauftragter. Inka Garling und Florian Lübberink sind als MentorIn neu dazugekommen. MentorInnen und Mentees wollen sich bei ihrer Zusammenarbeit auf Augenhöhe begegnen und gegenseitig von einander profitieren. Zum Abschluss des ersten Abends gab es einen lockeren Austausch bei einer leckeren Pizza.
Beim zweiten Treffen begrüßte Bürgermeister Alfred Kuhlmann die Teilnehmer des Mentoring-Konzeptes im Bürgermeisterzimmer, denn dieses Treffen stand unter dem Thema "WER macht WAS bei uns im Rathaus?“. Anschließend führte Eva-Maria Meyer die Gruppe durch das Rathaus und jede/r Fachbereichsleiter/in erklärte den jeweiligen Fachbereich. Eine gelungene Veranstaltung, die nicht nur für die Mentees informativ war.
Mentees und MentorInnen einigten sich darauf, demnächst auch eine Fachausschusssitzung bzw. eine Ratssitzung zu besuchen. Geplant ist weiterhin die Durchführung einer gemeinsamen Ratssitzung sowie der Besuch einer Kreistagssitzung. Jedes Tandem bzw. Trio gestaltet darüber hinaus seinen Austausch ganz individuell. Alexandra Seidel hat ihre beiden Mentees neben den Fachausschüssen z. B. zur Baustellenparty des HGV´s zum Baubeginn der Ortskernsanierung in Goldenstedt mitgenommen. Ihre Mentees Viyana Aka und Mia Suter begleiteten sie auch über die Grenzen von Goldenstedt hinaus zum 2. Frauennetzwerk im Innovationscampus in Lohne. Sich weiterentwickeln, neugierig und mutig sein und Netzwerke pflegen, das wünscht sich Alexandra Seidel für die Mentees. Dass alle dabei Spaß haben, zeigt das Foto im Büro des Bürgermeisters Alfred Kuhlmann.

Der Klima- und Bauausschuss der Gemeinde Goldenstedt tagt am Montag, 15.05.2023 um 17.30 Uhr im Bürgersaal des Rathauses. Die Sitzung ist öffentlich.
Einziger Tagesordnungspunkt ist der Ausbau der Linksabbiegespur für die Erschließung des Gewerbegebietes 'Auf der Höhe V', hier: Kompensationsmaßnahmen für zu beseitigende Straßenbäume.
Die Tagesordnung ist auch im Bürgerinformationssystem unter folgendem Link zu finden: https://goldenstedt.more-rubin1.de/meeting.php?id=2023-BauA-48

Du und dein Baby habt keine Lust mehr, nur zu Hause zu sein? Ihr möchtet gemeinsam etwas unternehmen, andere Eltern und Babys kennenlernen und euch austauschen?
Dann lädt das Mehrgenerationenbüro euch ganz herzlich zur Infoveranstaltung der Krabbelgruppen am Dienstag, 16.05.2023 um 10.00 Uhr im katholischen Pfarrheim Goldenstedt (Pfarrer-Fresenborg-Straße) ein. Hier soll über das Angebot der Krabbelgruppen informiert werden.
Eingeladen sind alle Eltern oder Großeltern mit ihren (Enkel-)Kindern im Alter von 3 Monaten bis 2 Jahren.
Nähere Informationen erteilt das Mehrgenerationenbüro unter Tel.: 04444 204300 bzw. 01520-7869361, E-Mail: mgh@goldenstedt.de.
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